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TLF!POSTED | December 13, 2017

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Multi-Channel: es geht auch umgekehrt!

Multi-Channel: es geht auch umgekehrt!

Dass eine Multi-Channel-Strategie durch Verknüpfung der Komponenten online und offline eine sinnvolle Sache ist, haben mittlerweile die meisten Einzelhändler verinnerlicht. So kommt es, dass viele (Mode-)Geschäfte zusätzlich zum stationären Ladengeschäft ihr Angebot per Online-Shop anbieten wollen.

Beim Online-Shop EDITED ging es nun aber genau umgekehrt zu: der erfolgreiche Modeversand hat am 22. Oktober einen gleichnamigen Flagship-Store im Hamburger Schanzenviertel eröffnet. Und damit einen mutigen Gegentrend zu all den Prognosen gestartet die besagen, dass das Konsumverhalten immer mehr vom lokalen Geschäft zum Online-Shopping shiftet. In Zeiten in denen – vor allem in der Mode – immer mehr Händler online präsent sind und der Versandriese Amazon sein Modeangebot ausweitet, hat der Online-Versand aus dem Hause Otto mit dieser Aktion ein klares Zeichen gesetzt: Online-Shopping ist und bleibt eine feste Größe, aber der Einkauf vor Ort im Geschäft wird wieder an Bedeutung gewinnen.

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der EDITED Flagship-Store im Hamburger Schanzenviertel

Zudem haben Otto und die Tochterfirma Collins, die für EDITED.de verantwortlich zeichnet, scheinbar folgendes System erkannt: Der Endverbraucher informiert sich im Internet über Kollektionen und bestimmte Stücke, um dann im Shop vor Ort die endgültige Kaufentscheidung zu fällen. Diese These bestätigt übrigens auch eine aktuelle Studie von Google die belegt, dass vier von fünf Kunden sich im Internet per Suchmaschinen Informationen zu lokalen Geschäften beschaffen. Dass Otto, als eines der größten deutschen Versandkaufhäuser, den Weg zurück zum stationären Handel geht, ist eine interessante Tendenz.

Otto ist übrigens nicht die einzige Institution, die den umgekehrten Weg geht. Amazon eröffnete einen tatsächlichen Buchladen: am 2. November öffnete der Buchladen “Amazon Books” auf dem Universitätsgelände Seattle. Dort erhält der Kunde eine Auswahl an Büchern die sich an den Ratings, Verkäufen, Vorbestellungen und und und des Online-Versandes orientiert. Amazon versucht mit diesem Pioniersprojekt alle Vorteile von on- und offline shopping zu kombinieren.

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Die Amazon Books Filiale in Seattle

Vor allem für mittelständische Einzelhändler lässt sich daraus ein spannendes Learning ziehen: Der Kunde soll sich online informieren können um seinen tatsächlichen Einkauf aber vor Ort zu tätigen. Ein teurer, aufwendiger Online-Shop (der für viele kleinere Geschäfte ohnehin nicht erschwinglich ist) würde so überflüssig. Diesen Need bestätigt auch die Studie Local Listing Report 2015, die belegt, dass die Deutschen bei der Internet-Suche nach lokalen Anbietern insbesondere Informationen zu Aktionsangeboten, Öffnungszeiten und Kundenbewertungen finden wollen.

Inhaber von Modegeschäften können auf TheLabelFinder das System “Online informieren, offline kaufen” ohne größere Umstände umsetzen: Das Profil auf dem LabelFinder informiert auf einem Blick über Adresse, Öffnungszeiten und Kollektionen und ist in ein paar Steps erstellt. Über die Kooperation mit so reichweitenstarken Medienpartnern wie VOGUE, GQ oder GLAMOUR ist die Sichtbarkeit sogar über die Seite TheLabelFinder hinaus garantiert.

 

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