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TLF!POSTED | August 23, 2017

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Jetzt schlägt’s 13: Dior auf unserem Weihnachtskalender

Jetzt schlägt’s 13: Dior auf unserem Weihnachtskalender

Für unsere heutige Verlosung haben wir uns einen ganz besonderen Klassiker der Modewelt vorgenommen: Dior!

Paris 1947: Nach den Schrecken des 2. Weltkrieges präsentiert Christian Dior im Februar zum ersten mal öffentlich seine Haute Couture-Kreationen. Sein ‘New Look‘ schockierte und begeisterte, verwendete er doch trotz der noch existierenden Rationierungen sehr viel Stoff für seinen ausladenden wadenlangen Röcke, denen er extrem schmal geschnittene Schultern und eine äußert betonte Taille entgegensetzte.

Dem Couturier blieben nur 10 Jahre Zeit, seinen Mythos zu begründen: Nach seinem frühzeitigen Ableben 1957 übernahm bekanntermaßen das nächste Mode-Genie die Federführung: Mit nur 21 Jahren Jahren wurde Diors ehemaliger Assistent Yves Saint Laurent Kreativdirektor. Nach Saint Laurents Ausscheiden augrund eines Nervenzusammenbruchs anlässlich des ihm bevorstehenden Militärdienstes in seiner Heimat Algerien wurde er durch Marc Bohan ersetzt. Dieser erweiterte das bisherige Produktportfolio aus Parfums, Accessoires wie Strümpfen, Krawatten oder Schmuck um eine Prêt-à-porter-Kollektion (Miss Dior, 1967), eine Kinderkollektion (Baby Dior, im selben Jahr), eine Kollektion für Herren (Dior Homme, seit 1970) und Kosmetik (seit 1969).

Bernard Arnault kaufte das drei Jahre zuvor bankrottgegangene Unternehmen im Jahre 1984 für einen –symbolischen– Franc und ersetzte Bohan eine Saison später durch den Italiener Gianfranco Ferré. 1997 folgte dann nach seinem kurzen Gastspiel bei Givenchy der Londoner Exzentriker John Galliano. Das Produktportfolio wurde weiter ausgebaut: Victoire de Castallane designt seit 1998 den Schmuck und Hedi Slimane revolutionierte die Männermode von 2000 bis 2007 als Kreativdirektor von Dior Homme – dessen Nachfolger seitdem der Belgier Kris Van Assche ist.

Im Frühjahr 2011 kam es dann zu den berüchtigten antisemtitischen Entgleisungen John Gallianos in einem Pariser Café, die per YouTube um die Welt gingen. Diors CEO Sidney Toledano feuerte Galliano umgehend und ersetzte ihn für ein paar glücklose Kollektionen mit Bill Gaytten.

Im Herbst 2012 dann endlich kam mit Raf Simons ein weiterer Belgier zu Dior: Neben seinem äußerst einflussreichen, aber recht kleinen eigenen Label und diversen Kollaborationen mit Fred Perry, Linda Farrow, Eastpak oder Asics hatte Simons zuletzt als Kreativdirektor von Jil Sander bis zu deren Rückkehr für Furore gesorgt. Seine Haute Couture– und Prêt-à-porter-Kollektionen führen seitdem kongenial und modern das Erbe Diors fort.

Einen großen Teil der wechselhaften Geschichte des Hauses Dior beschreibt Farid Chenoune vom Pariser Institut Français de la Mode in ‘Dior‘ (Rolf Heyne Collection) auf fast 400 Seiten. Der großformatige Titel zeigt neben Archiv-Aufnahmen, Presse- und Kampagnenbildern auch eine Auswahl von 150 der raffiniertesten und berühmtesten Kreationen des Hauses, fotografiert von Laziz Hamani.
Alle, die an Weihnachten in französischen Couture-Träumen schwelgen möchten, können ‘Dior‘ von Farid Chenoune & Laziz Hamani aus dem Haus Rolf Heyne Collection gewinnen. Schickt uns bitte eine kurze Mail mit dem Betreff ‘Dior’ an info@thelabelfinder.com und beachtet unsere Gewinnspiel-AGB. Und wir freuen uns natürlich auf alle Fans auf Facebook.

Comments

  1. Tanja Rose

    all the good things 😉

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