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TLF!POSTED | September 23, 2017

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Organic Friday: 5 Questions to Kirsten Brodde

ENGLISH TEXT BELOW     Sie hat acht Jahre lang beim Greenpeace Magazin gearbeitet, betreibt ihren eigenen Blog zum Thema „grüne Mode“ (www.gruenemode.de), schreibt für die Zeit Online über das Thema – und hat zudem ein Buch zum Thema verfasst. Kurz gesagt sie ist eine Expertin rund um das Thema Öko-Mode: Kirsten Brodde. Oder besser: Dr. Kirsten Brodde.

Das Buch heißt „Saubere Sachen“ und ist sowohl für Einsteiger in das Thema Öko-Mode geeignet, kann aber aber auch bei gefährlichen Halbwissen weiterhelfen. Im Zuge ihrer langjährigen Arbeit für das Greenpeace-Magazin hat Brodde viele Textilfabriken im Ausland besucht – und weiß daher genau worüber sie schreibt: Pestizide, Chemikalien, Baumwolle als Klimakiller. Aber das Buch bietet nicht nur Hintergrund-Informationen, sondern möchte dem Leser auch Hilfestellung bieten, sich selbst ein wenig „grüner“ zu kleiden. Brodde gibt daher auch einen Überblick über die verschiedenen Siegel im Ökomodebereich und zeigt eine Label-Liste vertrauenswürdiger, grüner Marken auf, denn nicht bei allem was sich als „bio“, „öko“, „grün“ oder „organic“ verkauft, ist auch „korrekte Ware“.

Saubere Sachen – Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt ist im Ludwig Verlag erschienen (natürlich auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt) und kostet in Deutschland 16,95 Euro.

Fünf Fragen an Kirsten Brodde:

YAY POSTED!: Welches grüne Modelabel hast Du kürzlich neu entdeckt?

Kirsten Brodde: In Deutschland die „Propheten“ und in Österreich das Stricklabel „Masi“, für Herren „Brainshirt“.

YP: Hast den ultimativen Tipp für alle Neulinge in Sachen Grüne Mode beim Einkauf?

KB: In die Etiketten gucken, steht „Bio-Baumwolle“ drin oder „Fairtrade“ oder sogar „GOTS“ oder „Fair Wear Foundation“ – das sind glaubwürdige Siegel.

YP: Stichwort grüner waschen: Wie pflegt man die neuerworbene grüne Mode richtig?

KB: Auf niedrigen Temperaturen waschen, aufhängen, nicht tümmeln. Waschmittel mit Umweltzeichen der EU kaufen.

YP: Welchen Shop für grüne Mode kannst Du in Deiner Heimatstadt empfehlen?

KB: Ich wohne in Hamburg, also Glore im Karoviertel, Maygreen in Ottensen oder Marlowe Nature am Schlump.

YP: Drei Tipps für einen perfekten Tag in Hamburg?

In Altona das Bio-Café Lille Su; der Hafenanleger am Fischmarkt (danach das Café im Alten Hafenkrankenhaus); im Winter: Laufen im Volksdorfer Wald.


KIRSTEN BRODDE

KIRSTEN BRODDE

ENGLISH VERSION     Today’s post is suitable for German readers only – sorry – it’s about a German book on green fashion. But hold on: I asked the author, Kirsten Brodde (she worked for eight years for Greenpeace Magazine and is doing her own blog on green fashion called www.gruenemode.de) a couple of questions upon green fashion and for some recommendations in her hometown Hamburg.

5 questions to Kirsten Brodde:

YAY POSTED!: Which “green fashion” label have discovered lately?

Kirsten Brodde: „Propheten“ from Germany, knitwear label „Masi“ from Austria. And „Brainshirt” for men.

YP: Do you have an ultimate tip for “green fashion” novices?

KB: Check the tags: does it say “organic cotton” or “fair trade” or even “GOTS” or “Fair Wear Foundation” – those are the trustworthy signets.

YP: Textile care the green way: How do I properly launder my newly purchased “green fashion”?

KB: Choose low a temperature and hang them up instead of tumbling dry. Use washing detergent with the EU eco-signet.

YP: Which shops for “green fashion” do you recommend in your hometown?

KB: I live in Hamburg so there is Glore located at Karolinenviertel, Maygreen in Ottensen and Marlowe Nature.

And three recomendations for a perfect day in Hamburg?

In Altona organic Café Lille Su;  Hafenanleger am Fischmarkt (afterwards: Café at Altes Hafenkrankenhaus); forwinter days: taking a walk in Volksdorfer Wald.

Thank you!

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