Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

TLF!POSTED | August 22, 2017

Scroll to top

Top

2 Comments

24h in WIEN – Konsum, Kunst, Körper & Mode

Darfs ein bisschen mehr sein? In Wien dieser Tage durchaus, zumindest was die festliche Beleuchtung angeht, lassen sich die Österreicher nicht lumpen und knipsen alles an was geht.

stephansdom_01

Das sieht dann wahlweise hübsch oder kitschig aus, aber vor Allem hell ist es in den Einkaufsstraßen.

darfseinbißchenmehrsein

Und voll. Denn besonders die Italiener scheinen sich im winterlichen Wien wohl zu fühlen. Kein Wunder, eignet sich die Hauptstadt der Alpennation doch bestens zum Einkaufsbummel.

Der perfekte Tag in Wie könnte jedenfalls so aussehen: Frühstück mit kleinem Braunen, Schwarzen oder natürlich Wiener Melange in einem der typischen Kaffeehäuser (eines in der näheren Umgebung kann man hier finden) ist ein Must.

Danach dürfen wahlweise die großen Ketten entlang der Haupteinkaufsstrassen abgeklappert werden, die kleinen Nobel-Boutiquen von A wie Akris, B wie Burberry oder C wie Chanel, oder die hippen Concept-Stores angesteuert werden.

chanel

Und von denen gibt es einige interessante in Wien. Inked beispielsweise. Der Shop am Bauernmarkt 15 hat eine feine Selektion an Denimlabels, die nicht überall zu finden sind, etwa Current/Elliott aus Los Angeles, Siwy aus New York oder Bassike aus Australien.

inked

Wer in den hellen Räumlichkeiten nicht fündig wird, sollte zu Park gehen. Der Shop, etwas abseits der großen Einkaufsstraßen, ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und wartet auf zwei Etagen mit exquisiter High Fashion und Avantgardemode auf. Mit dabei sind unter anderem belgische Labels wie Haider Ackermann, Veronique Branquinho oder Ann Demeuelemeester für die Damen. Für die Herren gibt zudem RAF by Raf Simons, Haltbar oder Damir Doma im Programm. Henrik Vibskov oder Natalia Brilli sind in der Accessoire-

Range vertreten und Zeitschriften ergänzen das Repertoire.

park_wien Kopie

Von hier aus lohnt sich der Weg zum dritten, der interessanten Shops in Wien, namens Song. Dafür muss der Donaukanal überquert werden und direkt hinter der Brücke, wo gerade ein neues Hotel von Star-Architekt Jean Nouvel gebaut wird, ist Song zu finden, der zur Zeit noch mit einem eigenen Maison Martin Margiela Raum aufwartet und – einer eigenen angeschlossenen Galerie. (Aber mehr zu Song gibt es morgen zu lesen.)

song_gallery

Über die nahegelegene, hübsche Leopoldgasse gelangt man in Richtung Vergnügungspark Prater. Unterwegs lohnt ein Stop im Café Schöne Perle zum Lunch, wo kleine und große Klassiker der österreichischen Küche wie Schin-

kenbrot mit Kren, Gurkerl und Ei oder Wiener Schnitzel vom Strohschwein aus der Pfanne mit Petersilerdäpfeln serviert werden.

schöneperle

Danach ist der Weg zum berühmten Riesenrad am Praterstern fast geschafft, das (bei schönem Wetter) einen guten Blick über die Stadt präsentiert und beim ersten Mal in Wien nicht fehlen sollte.

prater

Wem dann nach soviel Sightseeing und Konsum der Sinn nach Tiefgründigerem steht, könnte den Rückweg in Richtung antreten und den Nachmittag im Musuemsquartier ausklingen lassen.

modaitaliana_

Beispielsweise in der vorgestern eröffneten Ausstellung 50 Anni die Moda Italiana, die, wie der Name schon sagt, ausgewählte und besondere Kleider-

exponate aus fünf Dekaden italienischer Mode präsentiert. Mit dabei sind Namen wie Armani, Prada und Versace bis zu eher unbekannten wie Raffaella Curiel oder Emilio Federico Schuberth. Außer den großen und altehrwürdigen sind aber auch fünf junge ModedesignerInnen dabei, die den Querschnitt durch die Modegeschichte Italiens bis in die Gegenwart erweitern: Michaela Carraro, Valeria Farina, Maria Girelli und die Artists-in-Residence Karisia Paponi und Antonio Piccirilli.

Wem das noch nicht reicht kann einige Meter weiter in das Museum für Moderne Kunst wechseln und sich mit Kunst, Körper und Mode im weitesten Sinne beschäftigen.

mumok_gendercheck

Zur Zeit ist dort die die Ausstellung Gender Check über Geschlechteridentitäten in Osteuropa zu begutachten. Das angeschlossene Café bietet Entspannung und Stärkung, aber der Weg zum abendlichen Programm muss nun auch nicht mehr weit sein, denn ebenfalls im MQ, wie das Museumsarenal genannt wird, direkt nebenan, befindet sich auch das Tanzquartier.

MQ

Hier darf der eigene Körper von den Strapazen des Tages in den Ruhemodus schalten, während andere Menschen ihren in neuen Zusammenhängen auf der Bühne zur Schau stellen. So viel zu Mode, Kunst, Körper und einem perfekten Tag in Wien.

demel02

P.S.: Zwischendrin sollte ein Abstecher in eine der ehemaligen K.u.K.-Hof-

zuckerbäckereien nicht fehlen. Bei Demel auf der Nobelmeile Kohlmarkt beispielsweise gibt es viele hübsch verpackte Leckereien wie Katzenzungen und vieles mehr.

Comments

Submit a Comment