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TLF!POSTED | November 23, 2017

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Still Open: Baby, We’re Really In Love – in Berlin

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Wir hatten bereits hier auf die Eröffnung verwiesen und jetzt folgt noch die kleine Zusammenfassung, denn die Ausstellung “Baby, We’re Really In Love” ist noch bis Anfang Januar zu sehen…Wenn internationale Gäste wie Danko & Ana Steiner nach Berlin kommen, pilgert die Mode- Kunst- und Medienwelt gerne zur kleinen Galerie für Moderne Fotografie (ehemals Galerie für Modefotografie) nach Berlin-Mitte, denn dort kann man sich nicht nur keinesfalls verpassen – alle stehen dicht beieinander auf dem Gehweg und rauchen und trinken – es sind tatsächlich auch die Künstler und ihre Arbeiten, die locken.

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Und die reisen, wie in der Vergangenheit Anders Edström aus Tokyo, an, um die Räumlichkeiten von Galeristin und Stylistin Kirsten Hermann zu bespielen. Und Berlin liebt diese Internationalität. Momentan sind gleich zwei Künstler eingekehrt – als Paar versteht sich: Ana & Danko Steiner. Die beiden, ursprünglich aus Zagreb stammenden Fotografen, leben in New York, wo sie neben ihrer gemeinsamen Arbeit auch anderen illustren Tätigkeiten nachgehen: Danko ist als Design Director für die Vogue tätig, während Ana als Stylistin arbeitet. Komposition und Bildsprache sind daher als ihr Handwerkzeug zu bezeichnen und das sie auch selbst hinter der Kamera zu agieren wissen, ist bekannt. In ihren eigenen Fotografien ist es vor allem eine merkwürdig-schöne Mischung aus Melancholie und Ironie, Poesie und Pose, die die Arbeiten der beiden besonders macht.

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MODEL CARMEN KASS

In Berlin gibt es nun zwei großformatige und drei kleine Bilder sowie eine Installation aus Kleiderständer mit Basecap und Perücke – zu sehen. Das ist sie, die Ausstellung „Baby, We’re Really in Love“, die unter Anderem ein Bild von Chloé Sevigny ausstellt. Oder zumindest ein Bild mit dem Titel „Chloé“ – denn erkennen kann man sie nicht auf dem Bild. Es geht eben um Liebe – um Beziehungen und Intimität und das Spiel der Beobachtung durch eine andere Person. Aufmerksamkeit suchen, locken, sich anbieten, zurückziehen und – unerreichbar sein. Und genau das beherrschen Danko & Ana Steiner selbst auch, egal ob sie fotografieren oder selbst fotografiert werden.

ELKE BRAEMER, Herr LUBOJANSKI, KIRSTEN HERMANN, DANKO&ANA STEINER

ELKE BRAEMER, HERR LUBOJANSKI, KIRSTEN HERMANN, DANKO&ANA STEINER

We’ve already announced the opening – here’s finally a little sum-up of the exhibition of Ana & Danko Steiner in Berlin….When Kirsten Hermann invites people to an exhibit opening, the “Galerie für Moderne Fotografie” in Berlin-Mitte is always packed. And that not only has to do with the premises, although they definitely give the openings a touch of intimacy – getting together in a space and being in direct contact with the work, because the viewer cannot establish much distance to either. You stand close together right in front of the photos, but that’s probably exactly what’s special here, since distance is generally something that is not lacking in the German capital. But it is also the artists that Hermann selects, whether it is the quiet observations of an Anders Edström, or, as at present, the photographs of Danko & Ana Steiner, because that is exactly what one would like: to look very closely and discover something, to decipher something.

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Last Saturday, the opening of the exhibit “Baby, We’re Really in Love” by Danko & Ana Steiner took place in the “Galerie für Modefotografie.” What could be seen remains on exhibit through early January: two large-format photographs, three small works – as well as an installation, because for the Steiners where melancholy and romanticism meet, there’s always a touch of irony too. So entirely in passing, a New Yorker baseball cap hangs on a clothing rack next to a wig. And hair plays the main role in the portrait of Chloé too, leaving the – already so frequently photographed – “it girl” of the late nineties alone as a private figure in her own intimate space.

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Only the title tells you who can be seen in the image. But the Steiners also know how to perfectly play the game between disclosing oneself and hiding – an interview? Yes – and no, afterwards they decided against it and on the photos they took of themselves they can’t really be recognized. It’s all half enactment and half coincidence. How they do that remains their secret.

„Baby, We’re Really in Love“

Galerie für Moderne Fotografie

SCHROEDERSTRASSE 13

10115 BERLIN

Noch bis zum 7. Januar in Berlin

Fotos der Eröffnung: Franziska Sinn

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