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TLF!POSTED | November 18, 2017

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Introducing: van Deurs

Schweden und die Mode geht bekanntermaßen gut zusammen – und auch um den Nachwuchs muss man sich im Hohen Norden keine Sorgen machen. Vor Allem in und um Stockholm herum gibt es viele kleine Labels, die mit ihren Kreationen die Modewelt erobern wollen. Zum Beispiel Susanne Beskow.

F/W 2009/10 collection "Change"

F/W 2009/10 collection "Change"

In Årsta, nicht weit vom Künstlerviertel SoFo des Stockholmer Stadtteils Södermalm hat sie ihr Atelier und wie bei so vielen Lebensläufen von Modedesignern hat auch sie ihre Passion für Textiles früh entdeckt – mit Acht. Etwas später fing sie an Kleidungsstücke zu customizen und noch später folgte das Mode-Studium an der bekannten Stockholmer Modeschule Beckmans College (of Design) und inzwischen ist sie Head of Design ihres eigenen Labels. Das nennt sich van Deurs und der Look den Beskow kreiert ist klar und geradlinig – und vor Allem plissiert.

F/W 2009/10 collection "change"

F/W 2009/10 collection "Change"

Die Technik, bei der Stoff dauerhaft gefältelt wird, verleiht dem Gewebe eine ganze eigene Dynamik. Bekannt ist die Technik vor Allem durch den japanischen Modemacher Issey Miyake, der eine eigene Unterlinie (Pleats Please) betreibt, die ausschließlich aus plissierten Entwürfen besteht. Die aktuelle Herbst-Winter-Kollektion von van Deurs heißt „Change“ und setzt auf Accessoires wie Schals, die sich multifunktional drapieren lassen. Durch die unterschiedlichen Plissétechniken schimmern die meist in schwarz gehaltenen Entwürfe je nach Lichteinfall mehrfarbig-gemustert. Und warm halten sie auch – damit kennen sich die Schweden schließlich aus.

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